Präsidentin des VDR und
Geschäftsführerin bei Peter Döhle Schiffahrts-KG

Deutsche Seeschifffahrt in stürmischen Zeiten

13. Oktober 2026 | 19:00 Uhr

Der Verband Deutscher Reeder (VDR) ist der Spitzenverband der deutschen Seeschiffahrt mit ca. 150 Mitgliedern. Sein Sitz ist in Hamburg. Der VDR vertritt seit 1907 die überbetrieblichen Interessen der deutschen Reedereien. Mit Dr. Gaby Bornheim steht seit 2021 erstmals eine Frau an der Spitze des VDR.

Wir freuen uns, Frau Dr. Bornheim bei uns begrüßen zu dürfen.

Es gibt viel zu besprechen: Wie viele Reedereien gibt es noch in Deutschland und wo haben sie ihren Sitz? Welches sind die wichtigen deutschen Reedereistandorte? Wie hat sich die Bedeutung Hamburgs und des benachbarten Alten Landes entwickelt? Gibt es inzwischen nur noch große Reedereien?

Wie groß ist die deutsche Handelsflotte? Was für Schiffstypen werden bereedert? Wie ist die Flaggenstruktur? Wie viele Schiffe der deutschen Reedereien fahren unter deutscher Flagge? Wie viele Seeleute sind noch deutsche Staatsbürger? Wie entwickeln sich Beschäftigungs- und Ausbildungszahlen in der Seeschifffahrt, an Land und auf See?

Wie entwickelt sich heute der Seehandel angesichts der vielen multiplen Krisen? Wie entwickeln sich gegenwärtig die Frachtraten in der internationalen Schifffahrt? Wer verdient an der Krise? Was bedeutet die Irankrise für die Seeschifffahrt und die Lieferketten?

Die Straße von Hormus gehört zu den wichtigsten internationalen Schifffahrtsrouten und ist von erheblicher Bedeutung für den Welthandel und die globale Energieversorgung. Das internationale Seerecht gewährleistet Schiffen das Recht auf Transitdurchfahrt durch Meerengen, die der internationalen Schifffahrt dienen. Diese Rechtsgrundsätze gelten für alle Meerengen, die der internationalen Schifffahrt dienen. Dazu gehören auch die Straße von Malakka und Singapur, die Bab-al-Mandab-Straße am Eingang zum Roten Meer und zum Suezkanal, die Straße von Gibraltar sowie der Ärmelkanal – allesamt maritime Schlüsselrouten von globaler Bedeutung. Jeder Versuch, in einer solchen strategisch wichtigen Meerenge einseitig Transitgebühren einzuführen, würde die bisherige regelbasierte internationale Ordnung untergraben und andere Staaten dazu ermutigen, vergleichbare Maßnahmen zu ergreifen. Die Folgen würden weit über die betroffene Region hinausreichen und den Welthandel insgesamt beeinträchtigen.

Es gibt also viele Themen zu diskutieren und auch kritische Fragen sind erwünscht.

Die Veranstaltung findet erstmals im Restaurant „authentikka“ statt, das kreative indische Küche in einem modernen, stylischen Ambiente bietet und schon deswegen gut zum Thema des Abends passt.


Datum: Dienstag, 13. Oktober 2026
Beginn: 19:00 Uhr
Ort: Restaurant authentikka, Lilienstrasse 5-9, 20095 Hamburg

Anmeldung zur Abendveranstaltung mit Dr. Gaby Bornheim

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